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Zum Ende der Seite springen Tamiya KV1: Ein Bericht vom Genussbau..
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Maximus(danny)Maximus(danny) ist männlich


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Tamiya KV1: Ein Bericht vom Genussbau.. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Tamiya KV1: Eine böse Überraschung im Sommer 1941

Hallo miteinander!





Nachdem ich vor einem Jahr einen T 34 gebaut habe, musste nun noch das
Pendant in meine Werkstatt. Ich entschied mich für den Tamiya KV1. Nach
dem sondieren der Bauanleitung vor dem Kauf, stand auch schon fest, dass
die recht wenigen Anbauten am Original mit Hilfe des ABER Basis- Satzes
weiter aufgewertet werden sollten. Ziel war es unter anderem, den
Panzer sonst aus dem Kasten zu bauen, sprich mit den Plastiklaufrollen
und der Plastikketten. Die kann man später ja noch ersetzen

Warum Genussbau? Nun, ich baue das Modell ausnahmsweise mal am Wohnzimmertisch, nicht im Bastelkeller. Das heißt, dass ich mal die Seele baumeln lassen will und mich nicht mit aufwändigem Werkzeug herumplagen werde, sondern mich mit Pinzette und co bewaffne, um die Ätzteile zu verarbeiten.

Mir schwebt bei dem KV1 eine Erscheinung im Modell vor, die die Wirkung
auf die deutschen Truppen symbolisiert. Dass heißt, dass der Panzer
Beschussschäden aufweisen soll. Andererseits war den Kv´s selten ein
sehr langes Leben vergönnt, da sie durch Spritmangel beim Rückzug liegen
blieben oder schlichtweg das Feindfeuer auf sich konzentrierten. Daraus
folgt bei dem Panzer wenig zerbeultes Blech zu zeigen und auch sonstige
Schäden gering darzustellen. Folglich ist der Kniff darin gesetzt eine
nahezu intakte, aber interessante Lackierung zu bewerkstelligen.






Mit dieser tollen Verpackung ging alles los!





Die Basis stellt, tamiyatypisch, eine abgekantete Aluwanne dar.



Interessanter Weise liegt bei den neuen Tamiya Bausätzen diese neue rote
Schraubensicherung mit bei. Am besten sollte man die Schrauben mit
einer Pinzette in das Zeug tauchen. Dann bleibt der weitere Zusammenbau
sauber!

Wenn man die ganzen Schwingarmlager im Panzer hat, kann man die
Schwingarme selbst mit den beiliegenden Blattfedern einsetzen. Dabei kam
ich dann auf eine Idee:

Ich habe die Arme derart verbogen, dass die inneren Arme eine größere
Vorspannung haben als die Äußeren. Die Spannung steigt zur Mitte und
fällt dann wieder ab. Dadurch bekomme ich mit ein wenig
Fingerspitzengefühl ein Federverhalten ähnlich einer IMPACT-Federung.
Bis jetzt läuft das super gut!



Die Wannenfront und das Heck sind sinniger Weise aus Polystyrol
vorgesehen. Dies hat den Vorteil, dass Spalten von Ober- und Unterwanne
gut versteckt sind und man die Flächen recht einfach strukturieren kann.




Fortsetzung folgt!
24.10.2016 18:31 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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Ich hab mich mal dran gemacht, die Laufrollen des
KV 1 zusammenzusetzen. Man mag sich sagen: "Hmm, Plastik? Das scheuer
sich doch mit der Zeit durch!?" Ja, das stimmt soweit. Allerdings habe
ich eine interessante Feststellung gemacht. Wenn man die Kontaktflächen
silber lackiert und dann kräftig mit Graphitpulver abreibt, sieht das
nach langem Betrieb noch super aus. Mein Panther fährt jetzt schon ein
Jahr herum, ohne dass der Lack an den Laufrollen weggescheuert ist. Und
ich habe Geld gespart, wenn ich die Laufrollen aus Metall nicht kaufen brauche

Tamiya typisch, werden die Lauf- und Stützrollen aus zwei Teilen zusammen geschraubt. Die Lager bilden Messingdrehteile.






Spann- und Antriebsräder sind wieder aus Zink gefertigt.



Und dann das Ganze mal verschraubt. Weit ist es nicht, und ich kann den Sound mal testen!!!

30.10.2016 11:48 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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Zum Wochenende gibts mal noch eine Kleinigkeit
vom Panzer. Ich muss sagen, dass der Panzer es mir angetan hat. Kein
Tag, wo ich nicht meine 5 Minuten hab und den Panzer mal über den
Teppich scheuche(freue mich auf das erste Mal im Gelände, was in Erfurt
sein wird)

Erstmal konnte ich mir nicht verkneifen ehemalige Gegner gegenüber zu
stellen. Meine Güte! Ich würde nicht in einem 38t gegen den KV1 antreten
wollen. Direkt nebeneinander sieht man erst, wie kolossal dieses
Fahrzeug für die Aggressoren im Jahre 1941 gewesen sein muss..





So nebenbei erkennt man, dass ich manche Bereiche
durch eine Gusstruktur besonders betont habe. Auf den Rat von Hans
Georg hin (Panzerraudi) habe ich dies mal mit Surfacer 500 realisiert
und muss sagen, dass bis auf den Gestank, dies eine sehr saubere Methode
ist.

Folgendes Bild zeigt den Umfang des ABER
Basis-Ätzteilsatzes. Kaum etwas, das zwingend gelötet werden muss, somit
ist dieser Ätzsatz wärmstens für Anfänger geeignet. Ich konnte dadurch
in Ruhe im Wohnzimmer am Modell wirken, ohne dass Dreck und somit Stress
mit der besseren Hälfte entsteht.



Als allererste Aufgabe ersetzte ich die Griffe
der Staukisten auf den Schutzblechen gegen die des Ätzteilsatzes. Die
Schwierigkeit war hier, immer genau gleiche Bügel zu biegen.



Platziert wurden sie mit Hilfe von Pinzette ind Sekundenkleber. Das Ergebnis lohnt den Aufwand.


05.11.2016 11:53 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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Weiter geht es mit den Ätzteilen für die
Winkelspiegel. Diese werden zunächst in Ihre Form gebogen. Anschließend
habe ich aus Verpackungsmaterial mir Klarsichtscheiben erstellt, die ich
von innen dann mit Sekundenkleber einsetzte. Somit habe ich "echte"
Optiken am Panzer.Weiter geht es mit den Ätzteilen für die
Winkelspiegel. Diese werden zunächst in Ihre Form gebogen. Anschließend
habe ich aus Verpackungsmaterial mir Klarsichtscheiben erstellt, die ich
von innen dann mit Sekundenkleber einsetzte. Somit habe ich "echte"
Optiken am Panzer.



Hier sind die Scheiben schon eingefügt. leider sind sie so klar, dass man sie auf dem Foto nicht sieht..

... aber sie sind da!





Grüße
17.11.2016 19:11 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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huhu,
und nun das Wort zum Sonntag
nee, Spaß bei Seite. Ich habe mich mal mit der Hupe und dem Scheinwerfer des KV1 befasst.



Der Scheinwerfer bekam zunächst aus Messing das Blech, das im Original
den Apparat hält. Das wurde dann noch mit Schräubchen von unten
gesichert. Zuletzt habe ich mit Alufolie den Reflektor nachgeahmt. Da
ist es nicht weiter schlimm, wenn es faltig ist. Man sieht es hinterher
nicht.Der Scheinwerfer bekam zunächst aus Messing das Blech, das im Original
den Apparat hält. Das wurde dann noch mit Schräubchen von unten
gesichert. Zuletzt habe ich mit Alufolie den Reflektor nachgeahmt. Da
ist es nicht weiter schlimm, wenn es faltig ist. Man sieht es hinterher
nicht.



....der fertige Scheinwerfer.



Mit der Hupe verfuhr ich ähnlich, nur dass diese dem Vorbild entsprechende M0,6er Schrauben erhielt am Blech.




und montiert! Da die russischen Panzer nicht gar so viele Anbauten
besitzen, macht es umso mehr Spaß sich denen zu widmen. Bei einem
Panther oder Tiger läuft man dann schnell gefahr sich zu verzetteln(ich
zumindest)





Grüße
05.03.2017 11:10 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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Klasse, freue mich schon auf die nächsten Bilder!!

__________________
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05.03.2017 12:02 DKS ist offline E-Mail an DKS senden Beiträge von DKS suchen Nehmen Sie DKS in Ihre Freundesliste auf
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Danke! Ich werde wieder was nachlegen, sobald ich wieder an den computer komme.
06.03.2017 20:12 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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Am KV1 geht es weiter mit dem Rohrwischerbehälter.



ABER hat dafür sehr schöne Drehteile beigelegt (links) die das
Bausatzteil (rechts) ersetzen. Dieses mal blieb der Lötkolben/Brenner in
der Schublade und ich versuchte mal mit Sekundenkleber eine dauerhafte
Verbindung zu erstellen, was auch bemerkenswert gut gelang.



Zunächst einmal mussten die Haltebänder erstellt werden, die dann durch Flügelmuttern den Behälter fassen.



Obwohl ich selbst Flügelmuttern gieße, machte ich mir dieses Mal den
Spaß die Flügelmuttern aus dem ABER satz zu verwenden. Ziemlich
fummelig, aber es geht! Sieht gut aus, wie ich finde.

Grüße
10.03.2017 15:35 Maximus(danny) ist offline E-Mail an Maximus(danny) senden Beiträge von Maximus(danny) suchen Nehmen Sie Maximus(danny) in Ihre Freundesliste auf
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