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Zum Ende der Seite springen Katze zugelaufen
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oldchapoldchap ist männlich


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Ach ja, fast vergessen: die schwarzen Teile links vom Verstärker sind die bistabilen 100 A - Relais, die mit meinen "Puppenstubentastern" im Schaltbrett bedient werden können. Wenn erst die dicken Kabel liegen, wird man von dem Zeug wieder nicht mehr viel sehen.........

Beim Japa ist recht viel freier Raum, weil man den elektrischen Kleinkram weitgehend in den seitlichen Hamsterbacken der Karosse verstauen kann. Zudem sind die Greensaver-Akkus nur halb so groß wie gewohnt, und der Verstärker ist im Vergleich zu meinen bisherigen PKW-Endstufen geradezu winzig. Auch hat es AT verstanden, den gesamten Antriebsmechanuckel für die Kanone recht kompakt zu bauen. Das alles zusammen schafft überraschend viel Platz im Hüttle, und eine schöne Lautsprecherbox kommt da auch noch gut unter!

Tja; man muß heutzutage wirklich alles überprüfen; sonst kann es Überraschungen geben! Einen solchen Fall hatte ich gestern:

Ich verbaue gerne die bistabilen 100 A - Relais, weil ich sie für die beste Lösung beim Panzer dieser Größe halte. Daher habe ich mir auch vor Jahren schon eine Originalpackung beim Hersteller gekauft (20 Stück) und zehre seitdem davon. Auch für den Japa sind 2 davon im Einsatz (die schwarzen Quader; siehe oben). Jetzt war ich am Verdrahten der Steuerleitungen im Panzer und holte mir schnell ein 3. Muster aus der Packung, um bequem auf dem Tisch statt im Panzer rauszumessen, welcher Anschluß für EIN ist und welcher für AUS. Danach habe ich dann verdrahtet.

Igendwann war alles fertig, und ich habe noch schnell einen Test ohne angeschlossene Verbraucher gemacht, so als würde ich meiner eigenen Arbeit nicht trauen. Und das war ein Glück, denn die beiden Relais funktionierten genau anders herum als mein Testexemplar!! geschockt Nach der ersten Überraschung habe ich noch ein 4. Exemplar aus der Schachtel gefischt, und auch dieses funktionierte so wie die beiden schon im Panzer verbauten. Damit war klar, daß ausgerechnet mein erstes Testmuster vom Hersteller intern abweichend verdrahtet worden war! Augen rollen Wohlgemerkt: das war kein Schrott aus der E-Bucht, sondern Originalware eines renommierten Herstellers! Keine Ahnung, wie das bei den automatisierten Abläufen in den heutigen Fabriken überhaupt passieren konnte, aber ich bin jedenfalls um eine Erfahrung reicher..........

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Viele Grüße

Gerhard

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12.04.2018 23:55 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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So, ich bin ein paar Basteleien weiter! großes Grinsen

Zum einen fehlte mir für den Höhenrichtmotor ein kleiner Fahrtregler (neudeutsch ESC, Electronic Speed Controller), der 24 V Betriebsspannung abkann. Das EXM-2-Erweiterungsmodul zum Beier-Soundmodul -RC2 hat zwar sowas an Bord, nur taugt der momentan leider nur bis 14 V (Verbesserungsvorschlag an Beier läuft). Aber die Kanone muß man ja nicht unbedingt geregelt bewegen können; ein simpler RC-Wechselschalter tuts auch. Sowas gibts fast fertig von Beier, wenn man das SM2 mit 2 Relais zum Wechsler verschaltet (Freilaufdioden nicht vergessen!). Hier ist die fertige Schaltung:



Die Relais stammen aus 70 Jahre alten Telefonvermittlungen und sitzen ganz vornehm in Fassungen! Solch hausbackene Elektrik ist mir im Panzer lieber als moderne Elektronik, denn sie ist sehr robust. Natürlich ist trotz allem noch genug Digitaltechnik verbaut; das ist heute unvermeidlich.



Der Japa ist für mich die Gelegenheit, noch ein paar andere Novitäten zu testen: ich will die sonst üblichen 12 V eliminieren, wie schon gesagt! Das heißt im Klartext: der Nachbrenner (bisher der heftigste Stromschlucker bei 12 V) läuft dank Thomas Benedini jetzt mit 24 V, das -RC2 und das EXM-2 laufen auch schon mit 5 V Empfängerspannung! Damit habe ich nix mehr im Panzer, was noch 12 V bräuchte, und der sonst übliche stattliche DC-DC-Wandler 24 / 12 V kann entfallen!

Das Konzept geht aber nur auf, wenn man bei den 5 V auch bei Belastung nicht unter 5,0 V runterkommt (d.h. ein sattes BEC und dicke Kabel nehmen!) und wenn man nicht die Leistung des eingebauten Verstärkers im -RC2 braucht, denn die wäre bei 5 V entsprechend bescheiden! Dem Nachbrenner ist das aber völlig egal, was das -RC2 ausspuckt. Außerdem schadet es nix, wenn man die 5 V da einspeist, wo der größte Strombedarf ist (also beim dicksten Servo); der Rest verteilt sich über die Patchkabel von alleine. So kommt es dann, daß ich die 5 V für Empfänger-RC2 und EXM-2 zentral nur auf der -RC2-Platine am Servostecker X8/2 einspeise, weil mein größter Verbraucher auf X8/1 sitzt!

Das Konzept aus Greensaver-Akkus mit nur 24 Ah, Wegfall des Wandlers und Verstärker mit Mini-Abmessungen führt zu einem bisher völlig ungewohnten Platzangebot im Panzer, obwohl -für mich typisch- doch ein paar Drähtchen verbaut wurden! großes Grinsen Dabei ist die Verdrahtung noch nicht mal ganz fertig (Bug-MG, Kolonnenlicht und animierte Besatzung fehlen noch) und die individuelle Lautsprecherbox im Heck fehlt auch noch; da stehen aktuell nur die Test-Lautsprecher drin. Aber der viele freie Platz vor den Akkus ist doch fast schon verdächtig, oder? Aber für mich ist das nützlich, denn dort taucht ja das Rohr beim Rücklauf nach dem Schuß ein!

Leider hat keiner meiner Vorbesitzer daran gedacht, die Dachantenne funktionsfähig zu machen. Das wäre vor dem Lackieren noch leicht möglich gewesen und hätte sich m.E. auch angeboten. Aber auch dafür wird sich noch eine Lösung finden lassen.



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Viele Grüße

Gerhard

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13.04.2018 23:22 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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So, ein "Stromlaus-Vorkommen" (Schaltfehler) wurde erkannt und vernichtet; jetzt klappt prinzipiell alles, was bislang verbaut wurde. Durch den Lichtleiter im Bug-MG ist allerdings das MG für mich ungewohnt dunkel; dafür entfällt die etwas klobige 3 mm- LED, die bei meinen Eigenbauten sichtbar ist, wenn man sie nicht sehr tief reinschiebt.

Dann gings um die Frage der Antenne. Immerhin ist das ein Blechpanzer (= faradayscher Käfig), und meine Modelle sollen auch noch in 50 m Abstand einwandfrei fahren. Also muß die Antenne aus dem Blechkäfig raus; zumindest mit ihrer "aktiven" Länge von etwa 3,5 cm! Bei diesem Modell sind die Figuren fest ins Dach eingeschraubt, weil über Servos bedienbar. Also böte es sich an, die Antenne z.B. unter die Klamotten einer der Figuren zu stecken. Nur gefällt mir das nicht, weil man beim Abnehmen des Dachs die nicht ganz unempfindliche Koax-Antenne glatt abreißen könnte, wenn man mal nicht dran denkt. Außerdem bewegt sich die Kleidung beim Betätigen der Figuren etwas mit. Mit den Kabeln der Figurenservos ist das zwar theoretisch ähnlich, aber auch die will ich möglichst direkt unter dem Dach verkabeln und nur den Strom und den Impuls für den Pololu (= Bewegungs-Steuerung) aus der Wanne zuführen. Vllt. klappt das sogar wieder mit einem "Automatik-Stecker" beim Dachauflegen wie beim Pöti mit der Oberwanne samt Turm. Bei der 2,4 - GHz-Koax-Antenne fällt sowas natürlich flach; die kann man nicht teilen.

Tjaaaaaaaaa; eigentlich wäre da ja noch der originale Antennenfuß! Der ist fest an der Rückwand dran und wäre prima nutzbar, wenn er denn innen durchgängig wäre. Isser aber nicht! Der schöne Weichgummifuß ist aufgebaut wie ein Schwinggummi und hat oben ein einvulkanisiertes Röhrchen und unten eine ebensolche Platte, in die eine Schraube fest eingesetzt ist. Alles vulkanisiert und nicht trenn- oder durchbohrbar. Bäh! Augen rollen



Lange bin ich um das Ding rumgeschlichen, dann stand der Entschluß fest: die Antenne muß da durch; koste es, was es wolle! Zunge raus Zuerst hab ich versucht, das obere Messingröhrchen als Führung für einen dünnen Bohrer zu nehmen. Das ging gründlich schief: das Rohr wurde heiß, schmolz sich aus dem Gummi und drehte sich mit. Also habe ich es gleich ganz rausgezogen. Mit etwas mehr Durchstoßen des Gummis traf ich auf den Kopf der unteren Schraube, erfühlte mit einer Nadel den Schlitz und versuchte die mit dem Schraubenzieher durch den Gummi hindurch zu drehen. Das ging aber nicht; sie saß bombenfest in dem Alu-Keil an der Rückwand. Der wiederum war mit einer Mutter befestigt; die zugehörige, beim Anziehen verbogene Schraube war verspachtelt. Nach dem Lösen der inneren Mutter schlug ich den zusätzlich verklebten Keil komplett von der Rückwand ab. Im Inneren fand sich eine Kontermutter für den Gummifuß und damit die Erklärung, waum sich die Schraube nicht hatte lösen lassen. Jetzt ging das zwar alles raus, aber der Gummi war zusätzlich noch mit dem Keil verklebt! Also schnitt ich ihn brutal ab. JETZT endlich war diese Baustelle soweit, daß ich meine Änderungen anbringen konnte. Augen rollen

Die erste Änderung betraf die unten in den Gummi einvulkanisierte Messingplatte, die ein Loch von nur 2 mm in der Mitte hatte. Da paßt zwar die Antenne durch, aber wenn man erstens ums Eck muß und zweitens nicht hingucken kann, wo man rumstochert, wird das Einfädeln ein elendes Geduldsspiel! Also mußte dieses Loch größer werden! Bohren ging natürlich wieder nicht, das hatte ja die obere Seite des Gummis schon gezeigt. Also mußte mal wieder die Zahnarzt-Turbine ran. Der Fräser da drin dreht mit 180.000 Touren, und das Loch war blitzschnell groß genug, ehe das Messing die geringste Chance hatte, warm zu werden oder der Gummi die Chance, sich zu verwinden! Zunge raus





Jetzt wurde noch das Loch im Keil dick aufgefräst, und dann konnte der Antennenfuß wieder angeklebt werden. Er hat viel Farbe verloren, aber das hat er in Natura beim Biegen der Antenne auch (wenn er da überhaupt bemalt war!). Hier der abgeänderte Keil mit dem wieder angeklebten Fuß samt den traurigen Resten seines ehemaligen Innenlebens:



So, jetzt noch ein stattliches Zugangsloch in die dicke Rückwand bohren, und der Fall sollte geklärt sein:



Ganz zum Schluß habe ich mich dann doch noch entschlossen, auf die Federmöglichkeit des Fußes zu verzichten und ein festes, vorgekrümmtes Kunststoff-Führungsrohr einzukleben wie schon beim Jagdtiger. Damit kann ich bei Bedarf (z.B. Entfernen des Empfängers) die Antenne bequem rausziehen und vor allem später genauso bequem wieder einschieben, weil sie ja vom Rohr geführt wird! Auch diese Antenne sieht jetzt zwar wie "abgeschossen" aus, weil sie ja nicht mehr federt und ich feste hohe Antennen nicht mag. Das nehme ich aber gerne in Kauf:





Letzte kleine Hürde war das Fixieren des Keils an der Rückwand während der Trockenzeit des 2K-Klebers, weil bei dieser Form normale Spannmittel abrutschen oder einseitig drücken. Dafür kam ein hochwertiger, saugnapfgestützter, hydraulischer 3D-Manipulator zum Einsatz (zu deutsch ein zweckentfremdetes Stativ für eine Meßuhr): großes Grinsen






Nu isser wieder dran, der Keil, und mit ein wenig farblicher Kosmetik sollte der Eingriff kaum noch auffallen. Die eigentliche Antenne darf später natürlich unsichtbar im Plastikröhrchen drin bleiben.........





Ob man sich bei einer so einfachen Sache wirklich diesen Aufwand machen muß? Keine Ahnung; aber in meinen Augen hat es sich gelohnt; vor allem weil es (funk-) technisch und hantierungsmäßig eine saubere Lösung ist! smile

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Viele Grüße

Gerhard

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So, jetzt steht der Jagdpanther "standesgemäß " auf Stahlketten! (Na ja, eigenlich steht er weiter auf seinem Bock, aber die Stahlketten hängen immerhin dran! großes Grinsen ):



Wie es dazu kam? Bekanntlich bin ich Stahlketten-Liebhaber; meine anderen 3 Modelle sind alle umgerüstet. Das ist ziemlich exklusiv und hat nur geklappt, weil es mir gelungen ist, die letzten 5 weltweit noch verfügbaren Köti-Kettensätze aufzukaufen. Damit sind meine beiden Kötis und der Jati bestückt. Ich mußte dafür "nur" neue Treibräder bauen, der Rest des Laufwerks paßte zum Glück. Die Treibräder waren nötig, weil die Kette für den Armortek-Köti gedacht war und die Bigtanks-Ketten und -Räder deutlich abweichen.

Der deutsche Hersteller der Ketten hatte damals u.a. auch Zeichnungsdateien für den Panther (und z.B. den Tiger I und den Pz IV) gefertigt und die dann nach Fernost zu Vincent geschickt, der dann die Panther-Stahlketten gegossen hat. Das ist ein Glücksfall, denn gerade die Armortek-Pantherketten sind bekannt dafür, daß sie gerne mal reißen.

Bei der Qualität scheint dem Vincent auf den ersten Blick ein ziemlich guter Wurf gelungen zu sein. Die Kettenglieder haben sich alle (!) ohne jede Nacharbeit montieren lassen, und nur bei einem habe ich bisher eine Stelle gefunden, die nachgearbeitet werden müßte, damit man das Glied in der Kette benutzen kann. Weil aber genügend Ersatzglieder dabei sind (Auslieferung 200 Stück), spielt das keine Rolle. Zur Erinnerung: beim Köti mußte nahezu jedes Glied zumindest kurz versäubert; die meisten sogar nachgebohrt werden. Beim Panther sind auch (fast?) fertige Kettenbolzen dabei, beim Köti waren es nur Rohlinge, die doch einigen Aufwand machten! Warum "fast" fertig? Nun, die Querlöcher sind gebohrt, aber für meine Splinte leider zu dünn! Der Einheitlichkeit halber (und weil ich die Splinte schon habe) werde ich also wohl die 200 Bolzenlöcher von jetzt knapp 1 mm auf 1,2 mm aufbohren. Ob ich das mit den für meine Splinte ebenfalls zu dünn gebohrten Stellringen auch mache oder die in der bewährten Masche mit Beilagscheiben simuliere, weiß ich noch nicht.

Die Glieder sind ebenfalls filigran ausgearbeitet (detaillierter als die von AT) und sogar mit den Durchbrüchen der Führungszähne versehen. Diese sind bei manchen Gliedern zwar leicht nach außen verbogen (Auskühlung?), aber das stört die Räder beim Abrollen offenbar nicht. Hier mal diverse Fotos, auch solche vom Panther-Kettenglied im Vergleich zum Köti-Stahlglied. Überraschend für mich war, daß das Pantherglied nur 6 Gramm leichter ist als das Köti-Glied, obwohl es doch um einiges kleiner ist. Allerdings wirkt die Gußqualität der Köti-Glieder noch wertiger und die bestehen aus dem originalen Panzerstahl (!), während Vincents Glieder aus biegsamem Weichstahl gefertigt sind. Die Zukunft wird zeigen, was da besser ist.











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Gerhard

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Vincents Stahlketten sind auch bzgl. der Kettenbolzen-Versplintung "scale". Will sagen, es werden ganz "Panther-like" keine Splinte benutzt, sondern Schwerspannstifte simuliert. Vincent liefert dazu Büroklammern mit, ferner noch Stellringe. Bolzen und Stellringe sind mit 0,9 mm für die Büroklammern gebohrt.

Für meinen Geschmack ist das toll für Standmodelle, aber suboptimal für den Einsatz im Feld, wo ich auch die Kette schnell mal öffnen und wieder verschließen können will. Diese Stückchen der Büroklammern müßte man entweder überstehen lassen und vernieten oder umbiegen, oder man müßte sie einkleben. Beides wäre nicht gerade optimal für den schnellen Wechsel.

Nach etwas Überlegung hab ich die Querlöcher in den Bolzen auf 1,2 mm aufgebohrt und benutze jetzt die gleichen Splinte wie bei der Köti-Stahlkette. Das sieht (für den, ders weiß Augenzwinkern ) ein bissel weniger "scale" aus, ist aber weitaus handhabbarer, finde ich.

Das Aufbohren könnte man für eine Sträflingsarbeit halten, aber es funktioniert überraschend einfach und schnell! Ich habe den Bohrer in eine Mini-Bohrmaschine eingespannt und die Löcher völlig "frei Hand" gebohrt; den Bolzen in der einen, die Maschine in der anderen Hand. So kann sich der Bohrer den Kanal selbst suchen. Den laufenden Bohrer (6.000 Touren) hab ich nach jedem Loch per Eintauchen in einen Wassernapf gekühlt. Wasser ist besser als Öl, weil da Späne nicht haften. Das Ganze ging so unglaublich schnell, daß die 85 Löcher einer Kettenhälfte in einer Viertelstunde fertig waren. Die reine Bohrung dauert dabei weniger als eine Sekunde! Nach etwa 60 Löchern verkantete ein Bohrer und brach ab, der 2. überstand die noch fehlenden 110 Löcher!



Der Rest verlief wie bei der Köti-Kette: Beilagscheibe drauf, Splint quer durch, abzwicken und umbiegen. Allerdings waren doch einige Bolzen zu knapp gebohrt, so daß ich den Außenrand des jeweiligen Bolzenauges etwas abnehmen mußte, um den Splint durch zu bekommen. Schade, denn der Bolzen an sich war lang genug!



Hier mal meine Versplintung und -als Beispiel- Vincents Lösung (die Klammer ist nur provisorisch gesteckt):





So, eine Seite ist komplett aufgezogen. Sieht aus wie vorher, ist jetzt aber fertig! großes Grinsen



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Bei den Stellringen habe ich mir die Option zum Anbau noch offengehalten. Aber ich möchte auch auf das leichte Öffnen "im Feld" nicht verzichten. Solange mir dazu nix Nahrhaftes einfällt, bleibt alles erst mal so, wie es jetzt ist. Immerhin war / ist ja auch meine originale Alu-Kette von Armortek nicht anders. Auch da sind keine Stellringe drauf:



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Kleiner Fortschritt bei der Kasemattendecke: weil beim Panzer animierte Figuren dabei waren, brauche ich Strom am Dach. Dabei liebe ich seit dem Pöti die "selbstverbindenden" Stecker, die beim Auflegen des Daches selbst den Kontakt herstellen:





Beim Pöti hab ich damals noch viel gemessen und gerechnet, damit nachher alles gepaßt hat; hier bei den Schrägen war mir das zuviel: Kontaktleisten geschlossen, einen groben Aufbau zum annähernden Überbrücken des Spalts gezimmert und den Rest einfach mit 2K-Kleber volllaufen lassen! Zunge raus Nach dem Aushärten hab ich sicherheitshalber noch 2 Schrauben durchgesteckt, falls der Kleber doch mal nachgeben sollte (sehr unwahrscheinlich). Die Bilder zeigen den Zustand vor dem Versäubern des Klebers.

Das Gegenstück bekam seinen Platz innen an der Decke (rechts oben im Bild). Weiterhin sitzt da auch gleich der "Pololu" zum Steuern der Figuren (das winzige Teil in der rechten Mitte). Es ist vorläufig der kleinste Maestro für 6 Servos (der lag gerade rum). In den Puppen sind aber schon 9 Servos verbaut; vllt. lege ich mir daher lieber noch den 12-er Maestro zu.



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Vllt. sollte ich hier noch ein Wort zu den Begriffen "Pololu" und "Maestro" verlieren. Modelle dieser Größe sind mit animierten Soldatenpuppen ausstattbar, die Servos im Körper tragen, um Kopf und Arme bewegen zu können. Auch der Japa bringt 2 solche Figuren mit. Könner ihres Fachs verarbeiten da bis zu 5 Servos je Puppe (Oberkörper drehen, Arme heben, Kopf schütteln und nicken). Es macht wenig Sinn, diese Puppenservos auch noch einzeln per Sender anzusteuern; da käme man mit der Bedienung des Panzers nicht mehr nach! Es bietet sich da eine eigene Steuerelektronik an, die -einmal angestoßen- bestimmte Bewegungsabläufe automatisiert durchführt. Beispiel: der Ladeschütze dreht den Kopf zur Seite, dreht den Oberkörper nach und dreht den Kopf dabei wieder gerade und zeigt mit einem Arm in die Richtung. Der Kommandant blickt jetzt ebenfalls dorthin und hebt sein Fernglas an die Augen.

Geeignet für solche Abläufe ist z.B. der genannte "Maestro"-Steuerbaustein von Pololu, der hier zu sehen ist und bist zu 6 Servos völlig unabhängig automatisch bedienen kann. Solche Bausteine gibt es für bis zu 24 Servos.

*************

Was mir am Jagdpanther auch noch fehlte, war die Möglichkeit, meine Onboard-Cam (GoPro) zu montieren, die den "Einsatz" aus der Sicht eines Besatzungsmitglieds oder eines mitfahrenden Soldaten aufnimmt. Diese Kamera soll leicht anzubringen und abzunehmen sein, und ihre Montageteile sollen vollständig unsichtbar bleiben, wenn sie abmontiert ist. Die Luken, meine bisherigen Favoriten, fielen ja aus, weil hier die Mannschaft haust. Schon der Jagdtiger brauchte da eine eigene Lösung, weil der nur eine Luke hat.

Am Japa gibts aber diese nette Luke zum Auswerfen der verschossenen Hülsen am Heck der Kasematte, und die bietet sich für sowas geradezu an:



Wenn man dahinter eine Platte zur Aufnahme einer Befestigung montiert, mit einem Bolzen als Verdrehsicherung.........



...... kann man einen passenden Stopfen einsetzen..........



...... der einen Bügel bis zum Dach bekommt, wo sich die Platte für die Befestigung der Cam montieren läßt...........



....... und schon ist die Kamera "in Stellung"; befestigt mit einer Eigenbau-Rändelschraube:






Schraubt man die Cam ab und klappt den Deckel wieder zu, ist alles wie gehabt.

Zum ersten Einsatz fehlt jetzt nur noch die Lautsprecherbox............

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Kleine Abschweifung: hier mal der direkte Vergleich der AT-Kette zur Vincent-Stahlkette (der wird später noch interessant werden):







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