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Zum Ende der Seite springen Sd.Kfz. 234/2 Panzerspähwagen mit 5-cm Kwk-39 „Puma“
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Lutz   Zeige Lutz auf Karte Lutz ist männlich


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Sd.Kfz. 234/2 Panzerspähwagen mit 5-cm Kwk-39 „Puma“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, Freunde,

heute möchte ich einen Baubericht zu meinem XION Puma beginnen.
Der Weihnachtsmann hatte wohl auch das günstige Angebot von Torro kurz vor Weihnachten bemerkt und somit erhielt er dann 2 Tage vor dem Fest noch rechtzeitig mein Geschenk …. oder so ähnlich habe ich es gemacht ;-)



Egal, wie es sich gehört, hier erstmal ein paar kurze Bemerkungen zum Original.
Durch konsequente Weiterentwicklung der 8-rädrigen schweren Panzerspähwagen der Reihen Sd.Kfz. 231, 232, 233 und 263 entstand 1942/43 unter Verwendung eines 210 PS-Tatra-Dieselmotors, eingebaut in eine selbsttragende Wanne, die neue Baureihe 234.

Bei diesen Fahrzeugen entstand durch viele Innovationen ein Panzerspähwagen, der seiner Zeit in technischer Ausführung und taktischen Möglichkeiten weit voraus war.
Der durch eine 2. Lenkung auch rückwärts leicht zu fahrende Wagen erreichte auf guter Piste 90 km/h, die Reichweite lag bei 900-1000 km.
Die 4-Mann-Besatzung ließ sich durch den hohen Kampfwert und das Vertrauen in die Fahrzeuge oft zu unangemessenen Aktionen verleiten, was nur durch entsprechende höhere Befehle ausgeräumt werden konnte.

















Das Groß der nicht einmal 500 Fahrzeuge wurde dann 1944 gebaut, wobei vom Puma nur 101 Stück gebaut worden sein sollen. Es gab vier Ausführungen:

Sd.Kfz. 234/1 mit 2-cm Kwk 38 + MG 42 in Hängelafette
Sd.Kfz. 234/2 mit 5-cm Kwk-39 + MG 42 „Puma“ (die einzige noch oben geschlossene Ausführung, der Turm war für den Gefechtsaufklärer „Leopard“ entwickelt worden)
Sd.Kfz. 234/3 mit 7,5-cm K 51 L/24 + MG 42
Sd.Kfz. 234/4 mit 7,5-cm Pak 40 L/46 (steht in Munster)

Leider sind nur sehr wenige Fahrzeuge erhalten geblieben, ein 234/3 steht in Bovington und je ein 234/4 stehen in Munster und den USA (Fort Benning).

Als Literatur zu meinem Bau verwende ich den „Spielberger“ Band 4, das Heft MOSN 24, auch Nuts & Bolts 35 und 36 halfen manchmal zur Klärung von Detailfragen weiter.
Und natürlich die Möglichkeiten, die das Internet bietet, Fotos, pdf-Hefte usw.







Zum Bau:
Da es schon einige Bausatzvorstellungen und Bauberichte in den Foren gibt, will ich hierzu nichts weiter schreiben, sondern nur dazu, was ich anders als in der Bauanleitung beschrieben machen werde.
Lösungen meiner Vorgänger, die mir gefallen, werde ich versuchen nachzubauen und auch noch vielleicht die eine oder andere Verbesserung selbst einbringen.

Grundsätzlich macht der Bausatz einen soliden Eindruck, vorallem die Unterwanne samt Fahrwerk sehen stabil und wertig aus. In meinem Bausatz liegen schon Kugellager für Radlager, Antriebswellen und die Anlenkungen bei, so dass ich die Kunststofflager vom Spritzling nicht verwenden brauche.

Desweiteren habe ich mir gleich das Upgrade-Set „8x Puma Swing Shaft“ geholt, um gleich das Lenkverhalten zu verbessern.
Leider sind die Passungen der Lagersitze von jämmerlicher Qualität, da kann man ein Kamel mit durchjagen.
Deshalb habe ich mir aus dünnem Blech Beilagen geschnitten, die ich mit beilege. So geht es dann.







Auch bei den Anlenkungen der Lenktrapeze waren die Sitze zu klapprig.



Beim Antriebsstrang besteht beim Lagerspiel zwischen Zahnrädern und Wellensitzen das gleiche Problem, aber nach Behebung auf gleicher Art und Ausgleich des Längsspiels durch dünnen Kunststoffscheiben sieht das gut aus.
Deshalb bleibe ich auch bei dem im Bausatz mitgelieferten Zahnrädern.



Soweit das heute erstmal zur Eröffnung des Bauberichtes.

Viele Grüße
Lutz

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04.06.2017 14:08 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, Modellbauer,

heute gleich noch ein kleiner Nachschlag zum Bau des Pumas.

Die Montage der Unterwanne bereitet soweit keine Schwierigkeiten. Die einzelnen Bauteile oder Baugruppen sind meist paßgenau.
Natürlich muß man gelegentlich mal einen Grat verfeilen, ein Loch nachbohren oder ein paar Gewinde nachschneiden, aber das ist doch das, was Spaß macht.
Am Ende sieht das Fahrwerk richtig gut aus. Die Federung funktionert einwandfrei, mal sehen, wie das mit Fertiggewicht später im Gelände aussehen wird.







Als zu lösendes Problem stellt sich aber jetzt leider heraus, daß bei vollem Lenkeinschlag die Kugelgelenke der Antriebswellen in den Radlagergehäusen drängen.
Dadurch wird bei einer Umdrehung das Rad entweder angehoben oder wird schwergängig und will den Lenkeinschlag verringern.
Bei Geradeausfahrt rollt der Puma einwandfrei.

Abhilfe schafft das Nacharbeiten der Schlitze im Kugelgelenk. Eine durchgestecktes Rundmaterial sollte sich auf 45° in beide Richtungen leicht bewegen lassen.
In der Kugelpfanne gelegentlich vorhandene Grate wurden ebenfalls entfernt.



Eingebaut gibt das jetzt auch bei vollem Lenkeinschlag ein sauberes Rollbild.



Soweit wieder für heute.

Viele Grüße
Lutz

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05.06.2017 16:29 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Hallo,

da es bei mir manchmal doch etwas, je nach Lust und Laune, durcheinander geht, folgen jetzt ein paar Bilder zum Umbau der Saukopfblende und des Rohres.

Erstmal ein paar Bilder vom Original:







Bei mir bekam die Saukopfblende erstmal einen 45 mm langen gestuften Messing-Einsatz (Innendurchmesser 6,8 mm), der als Führung des Rohres mit RRZ dient.
Die Blende selbst bekam eine Gußstruktur nebst Gußnaht und Gußnummern.
Der Durchbruch des MG 42 rutsche an die richtige Position und sieht jetzt besser aus, natürlich auch das MG-Vorderteil



Innen gab es ein paar Vorbereitungen für die beiden Servos.









Das Rohr selbst wurde etwas verlängert und komplett durchbohrt, um in der Rohrbremse eine LED platzieren zu können.
Hinter der MG-Attrappe sitzt ebenfalls eine LED.













Soweit wieder für heute.

Viele Grüße
Lutz

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„Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt.“ Zitat: Leopold von Ranke
08.06.2017 20:07 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Servus Lutz,

sehr schöner Vorbericht, top geschichtliche Feststellungen.
Und natürlich eine Top technische Ausführung des Modells (ist man ja auch gewöhnt von Dir).
Trotzdem, tolle Leistung, gute Verbesserungen und sehr schön beschrieben.
Freu mich auf die Fortführung

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Grüße
Herbert

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Tigerwilli: 11.06.2017 23:27.

08.06.2017 23:24 Tigerwilli ist offline E-Mail an Tigerwilli senden Beiträge von Tigerwilli suchen Nehmen Sie Tigerwilli in Ihre Freundesliste auf
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Sehr schön,

da bleibe ich dabei und schau gespannt zu wie es weiter geht.

Grüßle Bernd

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09.06.2017 00:29 matti ist offline E-Mail an matti senden Beiträge von matti suchen Nehmen Sie matti in Ihre Freundesliste auf
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Grüße,

und Dank für die Blumen.

So ein Radpanzer braucht ja natürlich auch einen Antrieb.
Nachdem sich einige Bastler eher enttäuscht über das originale Getriebe geäußert hatten, wollte ich damit gar nicht beginnen.
Da hat mir von Anfang an Wolfgang's Lösung mit dem Brushless-Motor und dem 50:1 Getriebe gefallen hat, wollte ich das auch bauen.
Gesagt, getan:







Die Lenkung war wieder ein Problem, daß es zu meistern galt, denn nach dem Einbau der Lenkgestänge unter Verwendung der mitgelieferten Kugelgelenke lies sich am Angriffspunkt des Lenkservos nichts mehr bewegen.
Nur mit roher Gewalt und der Befürchtung, gleich bricht was, war ein Lenkeinschlag zu machen, ein Servo hätte das nie geschafft.
Die einzelnen Alukugeln liefen etwas zu schwer im Kunstsoffgehäuse, in der Summe von über 24 Stück war das halt zuviel.



Peter Bieberich (XION) bestätigte dann auch nach Überprüfung seine Referenzbausatzes das Problem.
Offensichtlich hatte es bei der Fertigung der neuen Serie in Fernost Änderungen gegeben.
Da die Klärung und Lösung zu erwartend 4-6 Wochen dauern sollte, habe ich mir dann selbst geholfen.
So habe ich die 24 Kugeln alle mit Schmirgelleinewand ablaufen lassen, bis die Gelenke einwandfrei leichtgängig waren.





In der Zwischenzeit hatte aber auch Herr Bieberich Wort gehalten und mir eine komplett neuen Satz Kugeln geschickt.



Beim Einbau der Lenkung ist noch etwas aufgefallen, was ich nicht so lassen will.
Das Lenktrapez der 1. und 2. Achse, ebenso wie der 3. und 4. Achse müssen unterschiedlich sein, sonst "schiebt" das Fahrzeug bei stärkerem Lenkeinschlag über die Achsen.
Die 1. und 4. Achsen müssen stärker einschlagen, als die 2. und 3. Achsen.
Die Skizze aus dem Internet soll das Problem mal verdeutlichen:



Gelöst habe ich das, indem ich auf den inneren Anlenkplatten andere Befestigungspunkte eingebracht hatte.







Den Lenkservo habe ich platzsparend hochkant eingebaut.
Den im Bild zu sehenden habe ich aber noch gegen einen etwas stärkeren ausgetauscht (S-6251 MG), da auf Grasboden die Lenkwirkung bei langsamer Fahrt nicht befriedigend ist.











Die Lenkgeometrie ist jetzt deutlich besser und das Fahrzeug rollt nun und schiebt nicht durch die Kurve.

Bis demnächst in diesem Theater.
Viele Grüße
Lutz

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11.06.2017 19:27 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Lutz, top gelöst und sehr schön beschrieben.
Danke!

__________________
Grüße
Herbert

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11.06.2017 23:28 Tigerwilli ist offline E-Mail an Tigerwilli senden Beiträge von Tigerwilli suchen Nehmen Sie Tigerwilli in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, heute geht's im Baubericht mit dem Turmantrieb weiter.

Christian Ludwig bietet für den Puma passend einen Turmdrehkranz nebst Antrieb an, den habe ich mir bestellt.
Jens hatte ja in seinem Baubericht den auch verbaut und ich fand auch die Idee mit dem abnehmbaren Turm ganz toll.

Leider paßte mein Antriebskranz vom Durchmesser nicht, so daß ich aus der Oberwanne noch Material herausfeilen mußte.



Mit etwas Nacharbeit war dann auch der Zahnkranz im Turmboden eingeklebt. Das Antriebsrad auf dem mitgelieferten Getriebemotor entstammt aus einem demontierten Drucker.



Eingebaut sieht das so aus.





Desweiteren habe ich auch noch die Halterungen für die Kanister zusammengelötet.
Seitlich an den Befestigungsstellen der Spannriemen habe ich kleine Röhrchen angebracht, die kleine Scharniere darstellen sollen. Ich habe sowas mal auf einem Foto eines zerstörten Sd.Kfz. 234 gesehen.
Die "Riemenschnallen" habe ich fest verlötet, deshalb mußte ich eine Möglichkeit vorsehen, die Kanister seitlich herauszuziehen.





Die Tarnscheinwerfer habe ich mit warmweißen LED bestückt.





Das Notek-Rücklicht aus dem Bausatz habe ich nicht verwendet, sondern eines aus Heike's Angebot umgebaut.
Jetzt ist da eine kleine Leiterplatte drin, auf der 2 grüne SMD-LED's hinter ienen grünen Folie verbaut sind.





Soweit wieder von mir.
Viele Grüße
Lutz

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15.06.2017 21:54 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, Bastelfreunde,

und schon wieder geht der Baubericht weiter.

Völliges Neuland war für mich der Betrieb mit einem Brushless-Motor. Nachdem ich immer wieder von den guten Erfahrungen damit gelesen hatte, wollte ich es nun selbst probieren.
Wolfgang hatte ja eine gute Vorlage geliefert.
Die Euphorie wurde aber schnell ausgebremst, da ich am Ende 4 verschiedene Brushless-Regler hier ausprobiert habe, bis ich halbwegs damit zufrieden war.
Der erste ging gleich voll in die Hose, denn ich wußte bis dahin nicht einmal, daß es welche nur für Flugmodelle gibt, die eben nicht für "rückwärts" vorgesehen sind.
Nummer 2 und 3 in der Reihe befriedigten mich nicht in den Konfigurationsmöglichkeiten, der Turnigy-Motor wollte einfach nicht sauber laufen.
Erst ein Hobbyking-Regler EZRUN funktioniert nun ordentlich.

Da der Regler mit Lüfter doch sehr viel Platz wegnimmt, habe ich den Ventilator enfernt und das Kühlelement direkt mit meiner Alu-Seitenwand verschraubt, so daß hiermit noch zusätzlich Kühlfläche entsteht.
Aber das ist bei der tatsächlichen Leistungsaufnahme des Motors wahrscheinlich überflüssig.



Da abzusehen ist, daß es Innen am Ende eng wird, hat der Außenläufer gleich ein Schutzblech bekommen, auch in der Hoffnung, die Lautstärke des Motors etwas zu dämpfen.



Zum Schutz des Antriebsstranges und des Lenkgestänges habe ich vorn und hinten einen Zwischenboden eingebaut.
Der hintere trägt auch dann gleich meinen Lautsprecher, der wieder aus einem "Brüllwürfel", erhältlich an unserer Kaufland-Kasse, entstand.
Durch dessen eingebauter "Bassmebran" ;-) entsteht ein brauchbarer Klang, die Elektronik fliegt raus und alles wir etwas eingekürzt.
Damit er aber reinpaßt, mußte ich den Querspant mitsamt Lenkservo um ein paar Millimeter verrücken.









Die "Starkstrom-Verteilung" erlaubt auch ein Laden des Lipos von außen. Eingebaut sieht das so aus.











Das war es wieder.

Viele Grüße
Lutz

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18.06.2017 21:28 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, Leute,

außen am Puma gibt es natürlich auch die eine oder andere Veränderung.
Neu entstanden ist die Sternantenne D. Basis war eine eingekürzte 2m-Antenne von Danny, der Rest entand aus 0,5 mm Nickeldraht und 0,2 mm Nickelblech, laserverschweißt und auf eine Feder montiert. Die Antenne verträgt einen ordentlichen Knuff ohne Kratzer.















Die Oberwanne hat an verschiedenen Stellen Schweißnähte bekommen.













Die hinteren Abschlepphaken sahen in der Form komisch aus. Um auch wirklich mal was abschleppen zu können, habe ich welche aus Alublech hergestellt.









Die 4 Rangierhilfen an den Fahrzeugecken waren zwar ordentlich gespritzt, aber so richtig habe ich dem Kunststoff dann doch nicht getraut, und deshalb habe ich die Dinger teilweise aus Federstahldraht gemacht.







Und der links vorn hat auch noch einen Rückspiegel bekommen.





So, das waren erstmal wieder genug Bilder für euch.

Viele Grüße
Lutz

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22.06.2017 20:25 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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