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Zum Ende der Seite springen HL T-90 mit kleinen Verbesserungen
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Lutz   Zeige Lutz auf Karte Lutz ist männlich


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HL T-90 mit kleinen Verbesserungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, Bastelfreunde,

da es ja zum neuen HL T-90 noch keinen Baubericht gibt, will ich vielleicht einmal anfangen.
Die Mod's könnten ja auch vielleicht zum T-90 mal einen neue Rubrik aufmachen, ich schreib's jetzt erstmal in die HL-Laberecke.

Neuvorstellungen hat es ja schon einige gegeben, leider sind viele Bilder abhanden gekommen. Trotzdem will ich da nicht nochmal damit beginnen.

Ich hatte ja schon einen kleinen Vergleich mit dem Trumpeter-Bausatz geschrieben, hier der Link dazu:

Kleiner Vergleich Heng Long T-90 mit Trumpeter T-72B

Eigentlich sollte der Umbau an meinem T-90 noch nicht begonnen werden, aber nachdem ich 3 Tage lang nach meinem Geburtstag um das Ding herumgeschlichen bin, ging's dann trotzdem los.



Der Plan ist, basierend auf der gekauften Ausführung mit Metallketten, -antriebsräder, -leiträder und -laufrollen erstmal eine halbwegs ordentliche Basis zu schaffen, um später einmal die von Lars und Christian im MEXAS-Baubericht vorgestellte Rohrstabilisierung zu versuchen.
Aber das ist Zukunftsmusik, erstmal die Grundlagen.
Für das erste Treffen zum Bunkerfest Frauenwald sollte auch die komplette HL-Elektronik samt Antriebe drin bleiben. Also nur "zarte" Veränderungen des HL-Modelles.

Begonnen habe ich mit dem kleinen Akkufach, das flog raus und der Boden wurde geschlossen. Das kleine Akkufach ist sicher dem Erbsenspucker geschuldet, der tief in die Unterwanne herabragt, aber der fliegt auch raus.
Auch die Öffnung für den EIN-Schalter habe ich verschlossen, genauso wie die 6 Löcher für die Befestigungsschrauben.







Die Durchführungen der Antriebsachsen durch die Wanne habe ich mit stabilisierenden Kugellagern versehen, die auch später bei den anderen Antrieben Verwendung finden werden.







Um etwas (unsichtbare) Ähnlichkeit zum Vorbild zu bekommen, habe ich kleine Abdeckungen über die Kugellager angebracht.







Die insgesamt etwas straffe Federung habe ich komplett etwas weicher eingestellt. Das geht ziemlich simpel durch das Umhängen der Federn in das 2. Loch bzw. Neubohrungen.
Derzeit habe ich richtige Wippeffekte der Wanne beim starken Beschleunigen oder Abbremsen.



Die Oberwanne wird später nur per Magnet gehalten werden, deshalb habe ich 6 kleine Neodym-Magnete in die Schrauben-Säulen geklebt.



Das soweit erstmal zum Baubeginn.

Viele Grüße
Lutz

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„Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt.“ Zitat: Leopold von Ranke
31.07.2017 21:22 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, zusammen,

heute gibt's gleich noch einen Nachschlag.
Die Metallkettenglieder lagen anfangs etwas verdreht im Antriebsrad, da dessen Zahngrund etwas zu schmal geraten war.
Daher gab es einen Einsatz mit der Schlüssel-Rundfeile, um dort etwas Platz zu schaffen und auch gleich die Zähne zu entgraten.
Danach liegt die Kette deutlich besser und es gibt auch kein Hakeln beim ablaufen.



Die Metalllaufrollen drehen mit den Kugellagern von Haus aus recht gut, ...aber... nur das Innenlager sitzt fest in der Nabe, das Außenlager hat 0,4 mm Luft zu Nabe!!!
Daher habe ich dort, wie beim Puma, kleine Blechstreifen mit beigelegt.



Problematischer ist schon die Angelegenheit mit den Leiträdern, die im HL-Modell auch keinerlei Kettenspannfunktion haben, alles ist starr und recht plump gestaltet.









Daher habe ich die ganze Partie abgetrennt und neu aufgebaut.





Das "Verstellgetriebe" habe ich versucht, etwas äußerlich nachzubilden. Zur Verdrehsicherung und Stabilisierung sind in der Wanne 2 Rundstäbe verschraubt.





Die Exzenterscheibe samt Radachsen sind simple Drehteile und wurden gleich Lasergeschweißt.



Dann muß ich wohl etwas matschig in der Birne geworden sein, denn entgegen aller Regeln habe ich das ganze Bauwerk samt allen Zurüstteilen erstmal grün gespritzt.
Klar, das hat Vor- und Nachteile, aber ich habe mir bei den späteren Detailierungen die Arbeit selbst etwas schwer gemacht.

Warum grün? Ich finde für den Gußturm des T-90 eine grüne Lackierung passender. Wäre das Modell mit dem neueren geschweißten Turm des T-90A gekommen, hätte ich die 3-Farb-Tarnung gelassen.
In der russ. Panzertruppe hat es damals (Anfang der 90er) deutlich mehr grüne Panzer gegeben.
Bekanntlich gibt es ja nicht DAS russisch-grün, da sind deutliche Unterschiede zu finden. Ich habe mich für einen etwas dunkleren Farbton entschieden und Tamiya XF-70 mit XF-58 im Verhältnis 2:1 gemischt.

Übrigens, als Referenzfotos für den Bau/Umbau nutze ich hauptsächlich 2 Bilderserien.
Zum eine die hier: http://www.primeportal.net/tanks/yuri_pasholok/t-90/ als Messe-Ausstellungsstück
Und die hier als Panzer in der Truppe: https://www.dishmodels.ru/wshow.htm?p=3469 (keine Angst, da springen euch nicht gleich 10 russ. Viren an)





Zur Abtrennung und etwas Stabilisierung habe ich eine kleine Trennwand eingeklebt.



Die Unterseiten der Oberwanne über den Ketten habe ich auch mit Kunstsoffplatten verschlossen.
Hier sieht man auch gleich die 6-kt Eisenteile, die das Gegenstück zu den Neodym-Magneten bilden und die Oberwanne später halten.







Das war's erstmal wieder.
VG
Lutz

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lutz: 02.08.2017 06:31.

01.08.2017 21:13 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Sooo, es geht weiter im Text (und Bild).

Eine Sache konnte gar nicht bleiben, fahren mit geschlossenen Motorklappen. Wo soll denn die ganze warme Luft hin?



Also mußten die dringend geöffnet werden.















Wie schon weiter oben geschrieben, ist der Erbsenspucker erstmal rausgeflogen, nur ein Rest zum befestigen der Kwk und für den Höhentrieb sind drin geblieben.
Aus dem Rohr habe ich das Alurohr entfernt, um schon Gewicht für die später angedachte Stabilisierung zu sparen.





Nur vorn ist ein kleiner Metalleinsatz reingekommen, um zum einen etwas mehr "Rohrdicke" zu bekommen und dort auch die Risse vom Hilfsfadenkreuz draufzumachen.
Die originale Blitzeinheit vom Tam paßt einwandfrei, auch auf der 2,4 GHz-Platine.
Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich mit den beiden Kontakten für die Schußauslösung machen soll, ich habe jetzt einfach eine Brücke (rot) drauf gesteckt.







Die Unterwanne habe ich etwas umgeräumt und mit einem größeren Lipo versehen.
Unter dem Turm will ich etwas Platz haben, weil ich nicht weiß, was ich dann mal für die Stabilisierung brauche.





Dann hat die Unterwanne schon mal Klarlack und etwas Washing bekommen, Staub und Schlammspritzer wollte ich darstellen.
Der Unterboden soll ein paarmal aufgesetzt haben und hat dadurch Dreck-Schleifspuren.















Soweit wieder für heute.
Viele Grüße
Lutz

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03.08.2017 18:23 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
derHerzner


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Wow absulut Klasse

der Gefählt mir auch wenns was "modernes" ist

weiter so

mfg
05.08.2017 18:35 derHerzner ist offline E-Mail an derHerzner senden Beiträge von derHerzner suchen Nehmen Sie derHerzner in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, Leute,

weiter geht es mit Detailverbesserungen an Oberwanne und Turm.

Dem Tarnscheinwerfer habe ich die 5mm LED gegen eine warmweiße 3mm ausgetauscht und dessen Gehäuse-Hinterseite geschlossen.





Der rechte IR-Scheinwerfer hat seine LED verloren.
Das Gehäuse habe ich wieder vollständig ausgebildet und dann auch noch die viel zu fetten Schutzgitter neu gebaut.
Gleichzeitig habe ich auch noch die Hupe ergänzt.











Außerdem habe ich die Positionslichter funktionsfähig mit 3mm LED's gemacht.
Soweit ich informiert bin, hat der T-90 nach vorn grün, schräg seitlich gelb und nach hinten rot, auch am Querwindsensor.









Der Mast vom Querwindsensor mußte etwas verlängert werden, damit, wie beim Vorbild, auch noch der nach hinten zeigende Scheinwerfer mit montiert werden kann.
Der im Bausatz eigentlich übrige Reaktivblock findet darunter auch gleich seinen korrekten Platz.







Die fehlenden Gestänge für die großen IR-Scheinwerfer habe ich auch ergänzt.









Die Kappen der Nebelbecher habe ich auf Original abgeändert, die von HL gespritzten habe ich so noch nirgends gesehen.
Außerdem wurde der rechte Werferblock etwas verschoben und verdreht, so daß er jetzt in die korrekte Richtung zeigt.
Für die Nebelwerfer, die Laserdetektoren und auch die großen IR-Scheinwerfer habe ich auf dem Turm die Verkabelung angebracht, es fehlen nur noch ein paar kleine Abdeckungen.















Soweit wieder von der Front.
VG
Lutz

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06.08.2017 17:28 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Mahlzeit, zusammen,

damit das recht großzügige Spiel des Turmkranzes etwas verringert wird, habe ich 0,3 mm Polystreifen eingeklebt.
Desweiteren sind auch die 4 Ringe über die Anschraubzapfen zu sehen, die deren Aufbrechen beim ev. zu straffen Eindrehen der Treibschrauben verhindern sollen.
Der Blechring aus Alu paßt saugend und verringert den Rundlauffehler des Zahnkranzes auf 0,2 mm. Dessen 360°-Blockierung habe ich auch entfernt.
Das Blitzmodul ist im Turm nur mit Spiegelklebeband befestigt.
Und auch die Verdrahtung der Positionslampen ist gut zu erkennen.









Das Fla-MG sah mir doch sehr plump aus, dort habe ich wenigstens die Mündung etwas aufgebohrt.



Der Munitionskasten stand auch viel zu gerade, den habe ich etwas schräger gestellt.



Das laut Bauanleitung selbst herzustellende "Selbstbergeholz" entstand aus einem Rundholz Dm 14x215 mm.
Dessen Befestigung per Kabelbinder an der Panzerrückwand geht gar nicht, da bekommt man ja Augenkrebs!
Daher habe ich aus Blech das Original nachgebaut, einziger Unterschied ist der, daß das Original oben am Halten der Zusatzdieselfässer angeschraubt ist und bei mir einfacherweise direkt durch die Rückwand.











Appropos Bauanleitung!
Die hat in meiner Lieferung gefehlt, ebenso wie die Abschleppseile.
Wegen der Montage der reichlichen Zurüstteile war das schon ein kleines Problem.
Eine Anfrage bei Dominique von RCtank ergab, daß wohl seine ganze Lieferung das gleiche Manko hat.
Löblicherweise hat er das aber schnell und unkompliziert nachgeschickt, bzw. die Anleitung per pdf zur Verfügung gestellt.
Danke hier nochmal an dieser Stelle dafür.

Soweit, so gut, aber als ich dann die Abschleppseile hier körperlich vor Augen hatte, ... weit entfernt vom Original, Spielzeug halt.

Naja, es gibt Schlimmeres, daher habe ich bei einen sowieso geplanten Besuch im Lubuskie-Militärmuseum in Drzonow (Polen) gleich mal ein paar Originale vermessen.
Seilstärken von 35 über 40 bis 45 mm sind da im Einsatz gewesen, so von T-34 ... T-72. Auch die Form der Seilkauschen variierte stark.
Die Kausche des 3,5 m langen T-72 Abschleppseiles so aus, ich hoffe, man erkennt die umgerechneten Maße.



Der Bau aus einer Messinghülse und darauf verlötetem Drahtbügel stellt keine Probleme dar.
Das Seil (ich wollte den Dm so zwischen 2,5 und 2,7 mm haben) entstand aus einem 3,0 mm Baumarkt-Seil, dessen innere Seelenschnur und eines von 6 Einzelseilen entfernt wurde.
Das brachte etwas Dm-Minderung und auch etwas Biegbarkeit.











Die schlichte Verschlauchung der Zusatz-Treibstofffässer habe ich belassen, nur etwas fixiert.





Und noch ein paar Rußspuren am Auspuff. Der ist extrem vereinfacht, aber das ist wohl dem Einbau des Rauchmoduls geschuldet.



Is' schon 'ne geile Kiste!





So, mit all diesen kleinen Verbesserungen, aber mit originaler HL-Steuerung und HL-Antrieb ist er dann nach Frauenwald zum 10. Bunkerfest gefahren.



















Das weichere Fahrwerk macht einen guten Eindruck, schöne Einfederungen, keine Kettenabwürfe, Wippen beim Anfahren und Abbremsen.
Damit bin ich soweit zufrieden, ....ABER!
....
Mit der HL-Steuerung überhaupt nicht. Anfangs dachte ich, daß ich mich trotz verlängerter Steuerhebel einfach zu blöd anstelle (man ist ja durch die anderen Steuerungen verwöhnt), aber selbst Volkmar (Commander2cool , der noch viele RX-18 und deren Vorgänger benutzt, hat dann resigniert.
Das Ding ist kaum zu bändigen. Wo man Platz hat und der Panzer rollen kann, kein Problem, aber mal was Enges oder etwas Rangieren macht Riesenproblem.
Bei Normalfahrt reagiert die Lenkung recht träge, aber wenn man langsam wird und einen Mikrometer zuviel am Steuerhebel drückt, dreht der Panzer wie ein wilder Ziegenbock (der Spinturn geht sofort rein).
Also, da ist bei mir kein Spielspaß aufgekommen, über eine längere, schmale Brücke fahren habe ich nicht geschafft. (nicht die im Filmchen).

Hier mal ein kurzes Video, damit ihr wisst, was ich meine.

https://youtu.be/emPnDiX0zng

Nun gut, die HL-Steuerung muß sowieso weichen, wenn dann mal die Rohrstabilisierung in Angriff genommen wird, aber das kommt sicher erst über den Winter.
Das zu große Fahrersichtloch wird noch verkeinert, die entsprechenden Prismen oder alle Optikfenster kommen auch noch dran.
Alles in allem hat das bis hierher erstmal viel Spaß gemacht, man hat ohne viel Aufwand ein stimmiges Modell eines modernen russ. Panzers, welches eine gute Basis für Umbauten oder weitere Verbsserungen bietet.
Einzig die praktisch unbrauchbare Steuerung wirft einen Schatten auf das Modell.

Viele Grüße
Lutz

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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Lutz: 12.08.2017 15:25.

12.08.2017 13:58 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
TorstenL


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Hallo Lutz,
super Bericht!
Ich habe auch vor mir einen T90 zu kaufen.
Leider sind die eingestellten Bilder offline, könntest du die wieder einstellen?
08.11.2017 10:50 TorstenL ist offline E-Mail an TorstenL senden Beiträge von TorstenL suchen Nehmen Sie TorstenL in Ihre Freundesliste auf
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Hallo, Torsten,

ist erledigt, ab 01.11. wurde auf dem Server ein neues Sicherheitkonzept aktiviert, wo erstmal viele Zugriffe verhindert wurden, die ich jetzt manuel wieder freischalten mußte.

VG
Lutz

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09.11.2017 09:17 Lutz ist offline E-Mail an Lutz senden Beiträge von Lutz suchen Nehmen Sie Lutz in Ihre Freundesliste auf
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Lutz - Fachmann "par Exelence"
Einfach Klasse, deine Detail-Vorträge.
Die Gegenüberstellung der beiden Modelle ist einfach TOP!
Das hat noch gefehlt hier.

__________________
Grüße
Herbert

FlakPzIV "Möbelwagen" (ElMod) # Leopard1A4 Tamiya (TankControl V2) # M59 auf HL M41
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10.11.2017 10:48 Tigerwilli ist offline E-Mail an Tigerwilli senden Beiträge von Tigerwilli suchen Nehmen Sie Tigerwilli in Ihre Freundesliste auf
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Daumen hoch! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

super, Danke
15.11.2017 15:05 TorstenL ist offline E-Mail an TorstenL senden Beiträge von TorstenL suchen Nehmen Sie TorstenL in Ihre Freundesliste auf
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