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Zum Ende der Seite springen Katze zugelaufen
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oldchapoldchap ist männlich


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Hallo zusammen,

bei mir im Keller steht ein neues Panzerchen; ein Armortek-Jagdpanther.

Die ganze Story dazu ist voller Widersprüche! Eigentlich hat das Original mir immer schon gefallen, andererseits habe ich eigentlich keinen Platz für ein 4. Modell! Eigentlich wollte ich auch mal ein AT-Modell, andererseits war dort aktuell nix im Programm, das mir gefallen hätte. Eigentlich gibt es mit den AT-Ketten schon mal Probleme, aber eigentlich könnte es gerade für den Panther / Japa ja demnächst Stahlketten aus Fernost geben!

Mit dem Modell gehen die Kuriositäten weiter: es ist 8 Jahre alt, hat mindestens 3 Vorbesitzer, ist so gut gefinished und geweathert (um nicht zu sagen "gemudded"), wie ich das nie könnte, aber ist noch keinen Meter gefahren! Das kann es auch gar nicht, denn die Motoren lagen nur bei, ähnlich wie die Laufrollen, die Treibräder, Leiträder, Ketten usw. usw.! An sich ist es ein Gebraucht-Modell, nur kann man bei diesem Zustand kaum von "gebraucht" sprechen! Immerhin isses bis auf Kleinigkeiten komplett. An Spezialteilen fehlt mir bislang nur eine Schürze und ein Kotflügel (beides kein Thema, weil im Erscheiungsbild nicht nötig); ansonsten ein paar Schrauben. Die Schrauben waren aus meinem Handvorrat leicht zu ersetzen, denn es sind erfreulicherweise Normmaße mit metrischen Gewinden. Eine Ausnahme sind die Taper Locks, auf die ich irgendwann noch komme. Darüber hinaus sind von anderen Teilen (Schrauben etc.) zu viele da, aber das ist ja nie ein Schaden. Immerhin weist AT in der Anleitung darauf hin, daß was überbleiben darf...... großes Grinsen

Monatelang hab ich gewichtelt, ob ich es kaufe (sonst liebe ich ja eher schnelle Entschlüsse) und hatte auch schon 2 x abgewunken, als es mir angeboten wurde. Aber der Verkäufer blieb hartnäckig und hat letztlich gewonnen. Das Angebot war allerdings auch absolut fair.

Und so sieht das Teil aus. Noch keinen Einsatz gefahren, aber schon alle Schürzen weg, ein Kotflügel fehlt, der andere ist ramponiert, das Zimmerit "platzt ab" usw. usw..........









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Viele Grüße

Gerhard

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20.03.2018 15:47 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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Gratuliere!

sieht doch soweit "stimmig" aus!

Da Du mit den "Großkatzen" ja mittlerweile Erfahrung hast, sollte der "Antriebsstrang" wohl keine nennenswerten Probleme mehr bereiten.

Was kommt denn an Sound rein? Beier??

Freue mich auf Fortschritte!

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Gruß, Mike

"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert..." großes Grinsen
20.03.2018 17:49 madmike ist offline E-Mail an madmike senden Homepage von madmike Beiträge von madmike suchen Nehmen Sie madmike in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Mike,

der letzte Vorbesitzer hat m.E. mit der Lackierung eine gute Arbeit abgeliefert. Ich könnte das nicht bzw. habe es noch nie probiert. Meine Vorlieben liegen eher bei der Bearbeitung, dem "Trim" für den robsten Geländeeinsatz und der elektrischen Ausstattung.

Weiter gehts. Fangen wir gleich mal an mit dem, was ich so gesehen und gelernt habe:

Der Aufbau (Wanne plus Kasematte) ist wohl geschraubt und verklebt. Alles ist sauber verspachtelt; daher sieht man davon außen natürlich nix mehr und ich muß mich an den Plänen orientieren. Die Kanten sind zusätzlich innen verklebt (vermufft). Innen wurde die Doppelfederung nachgerüstet (war also nicht ursprünglich drin), wie ich erfahren habe. Die Tragachsen sind in Messingbuchsen gelagert, soweit ich sehe. Die Zeichnung sagt, daß da auch O-Ringe zur Abdichtung drin sind. Die Wanne dürfte also von unten recht dicht sein und die Lager sind präzise.





Schwingarm: Trag- und Laufachse sind in die Schwinge eingeschraubt und mit je einer Madenschraube an der Stirnseite fixiert. Diese Methode (Madenschraube an der kraftsensibelsten Stelle) ist beim NH-Pöti genauso gelöst und hat womöglich zum Bruch der Schwingarme genau an dieser Stelle beigetragen. Von AT kenne ich diesbezüglich noch keinen Fall; vllt. wird hier ja zäheres Material benutzt.





Die Laufrollen (ich zähle dabei jede einzelne Scheibe als Laufrolle) müssen nach einem bestimmten Schema montiert werden (eben genauso wie beim Original), damit sie ineinander passen. Ungewohnt für sind die engen Passungen, die einerseits von exakter Bearbeitung zeugen, andererseits aber auch erhöhte Ansprüche an den Erbauer stellen, der hier z.T mit Toleranzen von weniger als 1/10 mm umgehen können muß. Beispiel: je 2 Laufrollen werden ja zu einer Einheit auf eine Achse montiert und mit einer Zentralschraube gesichert. Die (hier wirklich abgedichteten) Kugellager wurden zuvor in die Laufrollensitze geklebt (Loctite). Hier mußte ich bei 2 Laufrollen und einem Leitrad nachbessern, weil dort die Lager insgesamt 1/10 bis 2/10 mm vorstanden. Das klingt nach wenig, führt aber beim Anziehen dazu, daß die Lager verspannen und schwergängig laufen. Die Abhilfe ist aber mit einer passenden Beilagscheibe ruck-zuck erledigt.

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Viele Grüße

Gerhard

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20.03.2018 23:46 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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Weiter im Text:

Ja, da kommt ein Beier-Modul rein, zusammen mit einem Benedini-Verstärker. Dazu später mehr. Von der optischen Erscheinung lass ich die Finger weg; da könnte ich nur verschlimmern, finde ich! Meine "Vorarbeiter" haben da schon mehr reingesteckt, als ich schaffen würde (auch wenn mir das eine oder andere fast schon etwas übertrieben "schmutzig" erscheint; aber über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten). Einen einzigen Punkt habe ich allerdings gleich geändert, denn sowas fällt mir ins Auge. Oh, hoppla; die dazu nötigen Bilder hab ich ja noch gar nicht gezeigt! Also erst einmal weiter mit der Gesamtansicht. Kleiner Hinweis für Erbsenzähler: beim letzten Bild könnte was Unstimmiges auffallen, wenn man extrem genau hinsieht :










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Gerhard

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23.03.2018 23:46 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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Hier noch einmal eine Ausschnitt-Vergrößerung der betroffenen Partie. Fällt jemandem was auf? Ja, ich weiß, das ist Erbsenzählen pur........ ? Augenzwinkern



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Gerhard

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24.03.2018 00:07 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
carolus rexcarolus rex ist männlich


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Hallo

Was noch gut passen würde wenn man Regenschutzrohre am Scherenfernrohr anbringen würde , schönes Detail finde ich

Die Flügel bzw den Ventilator an der Kampfraumheizung , ergänzt du den noch ?

Gr Ralf

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Der ewig bitterböse Nordbadener !

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von carolus rex: 24.03.2018 09:32.

24.03.2018 09:30 carolus rex ist offline E-Mail an carolus rex senden Homepage von carolus rex Beiträge von carolus rex suchen Nehmen Sie carolus rex in Ihre Freundesliste auf
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Bingo! Die Regenschutzrohre sind zwar dran am Scherenfernrohr, und es sind die kurzen, weil lange Rohre das Reinholen behindert hätten. Aber sie sind falsch montiert, denn die Abschrägung gehört so, daß der Schutz OBEN weiter vorsteht und nicht unten wie hier. Sie waren aber leicht umzudrehen.

Der Ventilator der Kampfraumheizung ist montiert, aber unter dem Gitter wohl schlecht zu sehen. Die Nahverteidigungswaffe, der Deckel fürs Scherenfernrohr und auch der Dachspiegel sind nicht drehbar; der Frontscheinwerfer ist nicht beleuchtbar vorgesehen. Nicht weiter schlimm; man "bemerkt" es eben.

Deutlich fragwürdiger war bei mir ein anderes Thema. Aber der Reihe nach:

Die Laufrollen sind sehr detailliert und gut gelagert. Sie sind wie beim Original zweiteilig. Beide Scheiben werden aneinander gepreßt und über einen O-Ring zentriert, der zur Hälfte in jede Seite eintaucht. Prinzipiell eine saubere Lösung; allerdings soll der Ring in eine Hälfte eingeklebt werden, damit er beim Zusammenstecken nicht verrutscht. Wenn das nicht sehr sauber und sparsam erfolgt, steht ggf. Kleber über und verhindert das plane Zusammengehen der Hälften.







Die einzelnen Scheiben müssen -wie beim Original- in der richtigen Reihenfolge montiert werden:



Die Kugellager-Außenringe werden ebenfalls mit Kleber (Loctite) fixiert. Befestigt werden die kompletten Laufrollen über eine axiale Schraube, die auch die Scheiben gegeneinander drückt. Da ist überschüssiges Material noch problematischer, denn es führt bei den engen Passungen später dazu, daß die Lager beim Anziehen der Zentralschraube verklemmt und schwergängig werden. Das darf keinesfalls so bleiben, weil verspannte Kugellager schnell verschleißen. Mit passenden Beilagscheiben ist eine schnelle Abhilfe möglich.



Jetzt fehlt noch die Befestigung der mittleren Deckel ("Radkappen"), und da hat der Konstrukteur bei AT dem dortigen Fertiger m.E. ein echtes Basiliskenei auf die Schiene genagelt! Eigentlich wäre es ja das Einfachste, die Radkappen mit den dafür vorgesehenen 8 Schrauben zu befestigen, aber: das Kugellager ist im Durchmesser zu groß, als daß man den Teilkreis dieser Schrauben hätte nutzen können! Wenn man sich die Bilder genau anschaut, fällt das sofort auf. Abhilfe wäre z.B. mit Dünnringlagern möglich gewesen, aber der Konstrukteur hat anders entschieden: die Radkappe hat am Außenrand ein extremes Feingewinde aufgeschnitten, und in die Laufrolle ist das Gegenstück eingedreht! Die Radkappe wird also zunächst eingeschraubt und dann mit 2 der 8 Schrauben (der Rest sind Dummies), die innen ein wenig über die Kappe rausgucken, gegen die Laufrolle / das Lager geklemmt. Hier ist dieses Gewinde zu ahnen:



Der schlimmste Haken dabei ist genau das Feingewinde. Weil Alu auf Alu zum Schmieren und gleich danach zum Fressen neigt (die Kappe bekäme man nie wieder raus!), hat der Fertiger eine -für die Feinheit des Gewindes- übergroße Toleranz eingebaut. Die Radkappen werden also eher "hineingewackelt" als wirklich eingeschraubt! Auch das wäre noch nicht schlimm, denn die 2 Klemmschrauben halten das Ding trotzdem gerade noch so; man muß beim Anziehen nur gut aufpassen, daß man damit das Gewinde nicht auseinanderpreßt und damit ruiniert. Zum Glück wird diese Verbindung ja nicht gerade täglich wieder gelöst.

Warum ich dennoch unzufrieden bin? Tja, bei einer der 18 Radkappen ist das Gewinde in der Laufrolle um 1/10 mm zu groß im Durchmesser. Diese Winzigkeit genügt schon, daß die Kappe "überspringt" und frei durchdreht! Die erste Überlegung, Teflonband einzusetzen, habe ich verworfen. Dazu ist das Gewinde deutlich zu fein. Kleben auf BT-Art? Also hier nicht; das ist ein AT-Modell!! Magnet? Kaum Platz; außerdem Verlustgefahr durch Abstreifen im Gelände. Zum Schluß habe ich eine eher "verzweifelte" Lösung gewählt und das Ding außerhalb des Lagers mit 2 zusätzlichen M2-Schrauben "normal" befestigt; die passen da gerade noch so rein. Sieht etwas doof aus, aber was will man machen, außer die Farbe noch anpassen? Immerhin habe ich die Gewinde vorsorglich auch in die Radkappe geschnitten, nicht nur in die Laufrolle. Ich könnte also z.B. auch M2 - Inbus-Madenschrauben nehmen (wenn ich sie hätte). Die wären noch deutlich unauffälliger und gingen optisch vllt. als "Schmutz" durch.



Je länger ich um das Ding rumgeschlichen bin, desto weniger hat es mir gefallen! Die Lösung verstieß immerhin auch gegen meine 2 m - Regel (was ich aus 2 m Entfernung nicht mehr sehe, stört mich nicht), wenn man wußte, wo die Schrauben waren. Also hab ich das Auto aus der Garage geholt und bin 2 x 35 km gefahren! "Bitte 2 Madenschrauben M2 Inbus 10 mm"! Der Schraubenhändler rollte wieder mal die Augen. Aber er hatte sie, und den nötigen 0,9 mm Inbusschlüssel auch. Jetzt gefällt mir die Sache schon besser! Wenn da noch ein wenig Lack drüberkommt, wird man die Dinger kaum noch sehen, hoffe ich. Immerhin hab ich sie bewußt nicht in die Mitte zwischen den anderen Schrauben gesetzt (das wäre wegen des Lagers auch nicht gegangen):



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Viele Grüße

Gerhard

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von oldchap: 25.03.2018 00:08.

25.03.2018 00:06 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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Die Leiträder sind übrigens mit konventionellen Radkappen versehen; da gab es keine Probleme.

Dann kamen die Treibräder dran, und da hatte ich zum ersten Mal TaperLocks in der Hand! Also ehrlich: auf diese Technik muß man erst mal kommen! Einem gestandenen Mechaniker (was ich nicht unbedingt bin) müssen sich da eigentlich die Fußnägel aufrollen, aber eine gewisse geniale Ader ist der Konstruktion auch nicht abzusprechen!! Da werden bei 2 ineinander gesteckten Konen (außen Alu, innen Eisen) Schrauben in Löcher gedreht, die zur Hälfte in jedem der beiden Kegelstümpfe sind und die -der Länge nach gesehen- nur zur Hälfte ein Gewinde haben. Also z.B. linke Seite des Lochs Gewinde, rechte Seite frei! Da hinein werden die stählernen Madenschrauben gedreht, die dabei natürlich stumpfe Gewinde bekommen, aber immerhin auch die beiden Konen ineinander ziehen und den inneren Konus dabei auch noch auf die Welle pressen.

Ausgerechnet hier fand ich einen weiteren Fertigungsfehler, und der war bislang der schwerwiegendste! Ein TaperLock sah prima aus und funktionierte auch so, aber der andere..........

(leider bleibt dieses Bild hier unsichtbar, aber im übernächsten erkennt man das Dilemma)

Wie man vllt. erkennen kann (ich habe die beiden Konen in etwa ausgemittelt), sind hier die "Halblöcher" leider nicht deckungsgleich! Will sagen: wenn ich die Hälften eines Lochs zur Deckung bringe, weichen die anderen Löcher deutlich ab! Und das ist leider gar nicht im Sinne des Erfinders! Von hinten sieht man auch noch, daß die beiden Alu-Gewinde-Halblöcher in sich auch noch falsch gebohrt sind: eines ist halbwegs mittig geteilt, beim anderen ist der größere Teil des Lochs im Alu!



Weil da aber diese Halbgewinde drin sind, konnte ich nur in der jeweils anderen Hälfte versuchen, zu retten, was zu retten ging:

(auch das Bild kann in diesem Forum nicht gezeigt werden, wei der Editor den Code verfälscht)

Das ist ein heikles Thema, denn ein halbes Zehntel zuviel ausgeschliffen, und die Schraube klemmt da womöglich nie wieder! Irgendwann war ich soweit, daß ich beide Klemmschrauben (unbedingt mit Fett!) erfolgreich eindrehen konnte. Das 3. Loch dient zum Auswerfen der Klemmverbindung, sonst bekommt man den TaperLock kaum wieder auf. Das war leider auch weit daneben, und hier sitzt die Gewindehälfte im Eisen.




Also mußte ich hier das Alu korrigieren. Bilder dazu hab ich nicht, aber der Vorgang ist ja nicht weiter schwer: ab mit dem ganzen Rad auf den Rundtisch, Fräse anwerfen und das Halbloch zur (richtigen!) Seite hin erweitern. Irgendwann isses dann soweit, daß es paßt:



Auf dem Bild sieht das immer noch einseitig aus, und das isses ja auch, aber man kann eben kein Material mehr dorthin zaubern, wo es schon vorher fehlte Augenzwinkern ! Das macht aber nix, denn jetzt funktioniert das Abdrücken!

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Gerhard

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25.03.2018 23:26 oldchap ist offline Beiträge von oldchap suchen Nehmen Sie oldchap in Ihre Freundesliste auf
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Hi,

ich übrigens auch.. Die nette Diskussion hat dir etwas Werbung verschafft. großes Grinsen Auch dein Jagdtiger Baubericht habe ich komplett durchgestöbert.. Den fande ich sehr interessant... Also immer weiter berichten. smile

Gruß Alex

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26.03.2018 23:01 PanzerIvo ist offline E-Mail an PanzerIvo senden Beiträge von PanzerIvo suchen Nehmen Sie PanzerIvo in Ihre Freundesliste auf
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